Balkan Tour 2007

Balkan Tour 2007

Meine Africa Twin ist fertig für die Sommertour, die Koffer sind soweit gepackt.

Die Strecke ist im GPS einprogrammiert und es sind ca. 3700 Km für diesen Sommer.

Samstag früh geht es los….

Samstag 07.07.2007

Jetzt geht es los

Dieses Wochenende bekommen drei  Bundesländer Sommerferien, ich hoffe nicht in einen großen Stau zu geraten. Die Fahre zum Siggi in Straubing läuft gut.

Sonntag 08.07.2007

Heute geht es weiter. Von Straubing über Deggendorf,   Schönberg, Grafenau und Heldengut. Bei Sumava fahre ich über die Grenze in die Tschetschenien.

Von dort  ging es weiter nach Vlci Jamy, Volary, Blazejovice, Prachatice, Hracholusky, Netolice, Nemcice und nach Zliv.

Das Wasser war nicht so einladend, mehr braun als blau. Natur- und Umweltschutz ist hier sicher noch kein Thema.  Ich fahre weiter über Hluboka Nad Vltavou, Zablati, Novosedy Nad Nezarkou, Stajka, Lasenice in Richtung Nova Bystrice.

Am Osikasee, mit blauem Wasser, habe ich einen Campingplatz gesehen. Hier bleibe ich über Nacht.

Erst mal das Zelt aufbauen und danach  habe ich mir noch was warmes zu Essen gemacht.

Dieser See ist deutlich sauberer, als ich gesehen habe.

Wasserüberlauf vom See.

Montag, 09.07.2007

Heute bin ich früh raus. Ich habe nicht gut geschlafen. Erstmal einem Kaffee und mir paar Brot schnitten gemacht. Dann habe ich alles zusammen gepackt und weiter geht es. Die Wetter-Info für heute war nicht gerade gut, es soll noch Regnen.

Es ging weiter über einsame Landstraßen an schönen kleinen Orten vorbei. Ich fahre durch Klaster, Slavonice, Pisecne, Uhercice, Safov, Stalky und …

… Vranov Nad DyJi. Hier steht auf einer Anhöhe ein sehr beeindruckendes Schloss. Eine willkommene Pause.

Leider gab es heute keine Besichtigungsmöglichkeit.  Da geht es weiter über Vracovice, Primetice,  Miroslav, Vranovice, Nikolcice, Brumovice,  nach Hodonin. Das Wetter wird zunehmend schlechter, nicht das es noch anfängt zu regnen. Bei Komarno geht es über die Staatsgrenze  nach Ungarn.

Über Acs, Acsteszér, Jásd, Vilonya geht es jetzt endlich an den Balaton. Ich fahre noch ein wenig Richtung Süden am See entlang und suche mir einen Campingplatz am See aus. In Bolatonalmádi finde ich einen ansprechenden Campingplatz und für heute langt es mit der Fahrerei. Es ist ein kleiner Campingplatz, aber auch ein preiswerter. Das Zelt ist schnell aufgestellt und dann gibt es eine kleine Mahlzeit. Das kleine Bad im See war sehr erfrischend, die Angler sind noch nicht da. Später ist es windiger geworden. So stark, ich musste die Abspannseile vom Zelt befestigen. Nach dem Wind sind die Mücken auf mich losgegangen. Einzige Rettung: schnell ins Zelt,  alles zu machen und hoffen das die Mücken draußen bleiben.

Dienstag 10.07.2007

Diese Nacht habe ich gut geschlafen, bis es am Morgen so um 7:00 Uhr angefangen hat zu Regnen. Um 8:00 Uhr war Schluss mit dem Regen,  aber das Zelt war nass!! Bis ich es einpacken konnte, habe ich mir Kaffee und Brote gemacht.

Ich habe gerade angefangen mein Schlafsack einzurollen, als es wieder anfängt zu regnen. Also habe ich alles genommen und zum Unterstand geschleppt. Ich musste verhindern dass nicht alles wieder nass wird. Leider war ich zu langsam. Das kostet Zeit.

Den ganzen Tag Regen. Ich habe nur selten angehalten, nur mal eine zu Rauchen. Es ging über Keszthely, Fonyód, Lengyeltóti bis nach Kaposvár. Da habe ich dann eine längere Pause eingelegt. Ich musste was essen. Nach der Pause ging es weiter über Gödre, Sásd nach Komló. Eine schöne Nebenstrecke die gut zu fahren ist. Ich fahre weiter über Zengövárkony, Vémend, Somberek nach Mohács. So gegen 17:20 habe ich mir ein Kaffee gesucht um zu sehen wo ich heute übernachte. Leider bin ich zu spät für die Fähre. Deswegen habe ich mir ein Hotelzimmer genommen. Das war nicht grade billig, aber gut um alles wieder trocken zu bekommen

Mittwoch 11.07.2007

Heute ging es um 08:00 los, das Frühstück war nicht der Renner. Packen gab es nicht viel, ich hatte nur das Notwendigste mit auf das Zimmer genommen. Mit der ersten Fähre konnte ich die andere Flussseite erreichen.

Nachdem ich auf der anderen Seite war ging es jetzt weiter über Sárhát, Csátalja und Hercegszántó. Noch ein kleines Stück und ich bin in Serbien. Eine sehr friedliche Ecke. Ich mache noch mal eine Pause damit ich sicherheitshalber meinen SAR-Sender in die Jacke stecken kann. Jetzt kann es weiter nach Backi Berg gehen. An der Grenze ist tote Hose und die Zöllner haben furchtbare Langeweile. Sie wollen alles mögliche Wissen und fragen mich was ich so alles in meinen Koffern habe. Ich musste nur einen Kofferdeckel öffen. Das war es dann auch schon

Über Kout, Bezdon, Sombor und Stapor nach Backi Breslovac. Da habe ich eine kleine Pause eingelegt. Die Mic stand mitten im Ort. Was die wohl da soll und ob die Zöllner hier noch nicht waren?

Auf der anderen Straßenseite war ein Gebäude, das wie ein alter Tower aussieht.

Danach ging es weiter über Veprovoc, Crvenka, Kul, Titov, Zmajevo, Sirig, Novi Sad, Irig nach Vrdnik Prnjaver. Auf der Strecke ist dann schon mal ein Fahrzeug vorbei gekommen. Meistens bin ich aber alleine auf der Strasse.

Die Fahrt ging heute noch weiter durch Veliki Radinci, Sremsk Mitrovica, Lacavak, Martinci nach Kuzmin. Ich musste ein wenig suchen bis ich ein Motel gefunden habe. Dann konnte ich etwas Essen und den Tag ausklingen lassen.

Donnerstag 12.07.2007

Heute geht es nach Bosnien Herzgovina. Aber erstmal gut Frühstücken bevor ich los fahre. Jetzt geht es durch Sremska Raca zur Grenze. Da wurde ich dumm angesehen, die Ausreise verlief ohne Probleme, die Einreise ein wenig problematisch. Leider sprach die Zöllnerin weder Englisch noch Deutsch. Wir verständigen uns mit Händen und Füßen und nach ein wenig hin und her lassen sie mich weiter fahren. Es geht weiter über Amajlije, Janja, Glavicice, Kiseljak, Kozluk nach Krizevici. Ich wollte weiter nach Kraljevici. Mit meinem Gesamtgewicht von ca. 300 Kg Gesamtgewicht war die Straße nicht befahrbar. Ich versuchte noch einen den Berg hoch zu kommen, leider stand ich schon nach ein paar Metern. Es ging nichts mehr vorwärts. Den Hügel rückwärts wieder runter zu rollen war auch nicht einfach. Der nasse Untergrund und der lose Kiesbelag hatten es mir nicht so einfach gemacht, ich bin immer wieder in richtung Graben gerutscht. Nach einer Stunde hatte ich die Twin dann wieder unten. Auf dem Weg zurück in den Ortschaft habe ich einheimische getroffen und sie gefragt ob ich richtig bin. Das war ich, aber die weitere Stecke wäre nur mit einen 4×4 möglich gewesen. Ich wurde einmal zum Kaffee eingeladen. Wir haben uns lange unterhalten, wie es hier in Lande ist, wie es den Leute geht und und und. Nach 2 Stunden Unterhaltung bin ich über Kozluk, Karakaj, Krizevici, Kalesija nach Tuzla weiter gefahren. Tuzla ist eine Stadt wie  jede andere auch, vielleicht ein wenig zu viel Polizei die Langeweile haben. Hier ist ja auch die Deutsche Polizei stationiert und ich wollte sie mal aufsuchen. Nach dem ich die Station gefunden habe, war aber keiner mehr im Dienst und ich sollte es Morgen noch mal versuchen. Bei Kiseljak war ein See, dort soll es einen Campingplatz geben. Ich bin dann um den See gefahren. Natürlich gab es keinen Campingplatz. Es gab auch keine Möglichkeit  an den See ran zu fahren. Die haben um den See einen Zaun gezogen. Wenigstens gab es in Tuzla ein Motel, dass ich gefunden habe.

Freitag 13.07.2007

So heute geht es erstmal zur Deutschen Polizei, mal \”Hallo\” sagen. Da war auch einer. Wir haben uns lange beim einen Kaffee unterhalten und er hat meine Eindrücke bestätigt. Alles ist ruhig und sicher. Nach ca. 1 Stunde bin ich dann weiter in Richtung Zivinice, Banovice und Ribnica gefahren.

Auf den weg nach Cunista geht es auch mal wider auf Schotter weiter, so wie ich es aus Litauen kenne und mir Spaß macht.

Nach dem ich dann Cunista erreicht hatte bin ich dann weiter nach Ollvo gefahren. Da habe ich erstmal eine Pause eingelegt und später weiter Krivajevici. Eine schöne Strecke durch die Berge.

Die Straße, teilweise geschottert, ist gut zu fahren. Ohne Überraschung war aber nicht.

Der Weg war noch in Ordnung. Je weiter ich nach Süden  gefahren bin, desto steiniger ist die Straße geworden. Ich überquerte eine Ebene in deren Anschluss der Bodenbelag aus runden lockeren Kieselsteinen mit von 30cm Durchmesser bestand. Nur ein Augenblick und ich lag das erste mal auf der Nase. Mist, was jetzt?!? 300KG bergauf alleine aufstellen? Erstmal eine Rauchen und Wasser trinken, eine kleine Verschnaufpause. Hier kommt sicher keiner vorbei, der mir Helfen könnte. Damit ich nicht soviel stemmen muss habe ich, soweit es geht, die Koffer abgenommen. Ich habe die Twin mit Spanngurten abgesichert damit sie mir nicht weiter wegrutscht. Ständer raus und los. Es hatte insgesamt sehr viel Kraft gekostet sie auf die Räder zu stellen. Danach musste ich erstmal im Schatten eine Pause machen. Wären ich den Hügel herunter laufe überlegte ich noch ob ich es wagen kann herauf zu fahren. Oder lieber die Piste zurück? War aber auch nicht besser, ging auch den Berg rauf. Also weiter fahren. Hat auch gut geklappt. Ganz kurz vor dem Ende bin ich mit dem Vorderrad nach links weggerutscht und da lag ich dann wieder. Erstmal den Motor aus. Das Gepäck trage ich noch oben. Nachdem ich die Koffer wieder am Motorrad befestigt hatte konnte es weiter gehen. Der Rest war nicht mehr so steil  und ich bin dann gut auf der Anhöhe angekommen. Es ging wieder nach unten und zum Glück nur noch Schotter und keine Kieselsteine. Als nächstes erreiche ich eine Brücke. Der Zustand war nicht so überzeugend. Ich sehe mir die Brücke erst mal gut an, ich hoffe das geht gut.

Geschafft ich bin nach eine weile nach Krivajevici gekommen. Danach hatte es mir für heute gelangt mit der Strecken. Es ging dann weiter über Ivancici, Semizovac, Alipasin nach Sarajevo. Es sind immer mehr Autos auf der Straße, wo habe die denn den Führerschein gekauft, so wie die fahren. Nach den ich in Sarajevo rein kann hatte es mir die Sprache verschlagen, die fahren wie es denen passt auf Teufel kommt raus. Ich bin dann erstmal in die Stadt rein gefahren. Die fahren da als es keine Morgen gibt, also schnell wieder raus hier. Ich bin dann nach Alipasin Most gefahren und weiter Richtung Ilidza, Hrasnica, Krupac, Jablanica, Ilovice, Trnovo, Dobro Polje, Rataj, Brod, Tjentiste.

Jetzt geht es Richtung Grab, Cemerno nach Gacko in die Berge.

Es ging da weiter über Fojnica, Kifino Selo, Nevesinje nach Blegoj. Kurz vor Blagoj war dann noch eine kleine Brücke. Mal sehen wie lange es dauert bis sie die richtige Brücke fertig gestellt haben. Ich bin dann nach einer Pause weiter nach Ortijes gefahren. Es war schon Spät geworden und musste noch einen platz zum übernachten suchen. Da in meine Karten keine Campingplätze eingezeichnet waren, hebe ich den nächsten Polizisten gefragt wo der nächste Campingplatz ist. Ich hätte es mir sparen können, bis sie wussten was ich wollte obwohl Englisch sprachen ist schon 30 Minuten vergangen ohne das ich eine brauchbare Info hatte. Da ich nah an der Grenze nach Kroatien bin, habe ich das kleinere übel genommen. Ist ja nicht weit weg und am Meer gibt es immer Campingplätze. So dann los, ich bin dann über Buna, Zitomislici, Tasovici, Gabela nach Metkovic über die Grenze. Über Opuzen nach Blace, auf einen Campingplatz am Meer. Ist ja schon 20 Uhr und schnell Zelt aufstellen und was Essen.  Nach dem Duschen habe ich mich auch gleich ins Zelt geschmissen um zu Schlafen.

Samstag 14.07.2007

Heute geht es noch mal Mostar, deswegen mache ich mich früh auf dem weg. Nach den ich alles gepackt habe geht es wieder zurück über Komin, Opuzen, Metkavic. Kurze fragen der Zöllner warum ich wieder nach Bosnien komme, ich wollte noch nach Mostar. Es ging dann weiter über Buna nach Mostar. Hier erst mal ein wenig rumfahren und die Stadt an sehen.

Es gibt hier immer noch viele zerstörte Gebäude. Ob die wohl wieder aufgebaut werden? Ob es die Eigentümer noch gibt?

Die Nachbarschaft baut bereits neue moderne Häuser

Dann fahre ich noch ein wenig durch Mostat

Hier muss ja auch die Brücke sein, mal sehe wo sie ist. Ich bin dann so nah wie möglich ran gefahren.

Der Weg zur Brücke ist sehr glatt. Ich bin vorsichtig, will mich nicht auf die Nasse legen.

Nach einem Spaziergang mache ich mich wieder auf den Weg. Es geht über Zitomislici, Tasovici, Ljubuski zur kroatischen Grenze.  Ein kleiner Grenzübergang an dem auch gar nichts los ist.  Es ging immer in Richtung Westen durch die Berge nach Bacina.

Richtung Split fahre ich die Küstenstraße entlang. Die Straße ist sehr gut ausgebaut und sie lässt sich gut befahren. Leider weiß das hier jeder und ich komme nur langsam voran.

Ziel war eigentlich heute Split, jetzt suche ich erst mal einen Campingplatz. Ist eigentlich nicht schwer, aber ich will an die Seeseite. Ich bin dann noch bis nach Primosten gekommen. Der Campingplatz war sehr gut, hatte aber seinen Preis. Bei nachsehen wo ich mein Zelt hinstelle könnte, hat mich eine Camper angesprochen, wo ich herkommen und wie lange ich hier bleiben will. Da ich nur eine Nacht hier bleiben wollte und es morgen weiter gehen soll, hat er mir angeboten dass ich mein Zelt hinter seinen Wohnwagen aufstellen kann. Da würde ich mir die Platzkosten sparen. In Ordnung klar, super Angebot, da muss ich erstmal eine Runde Bier holen, das wir später lehren. Abends sind wir noch an den Strand gegangen um den Sonnenuntergang anzusehen. Schön ist so ein Sonnenuntergang, wir haben uns gut unterhalten und da erfahre ich der Mensch fährt auch Motorrad.

Wir sprachen noch lange über Serbien und Bosnien. Irgendwann lege ich mich schlafen damit ich morgen wieder auf die Beine komme.

Sonntag 15.07.2007

Heute geht es weiter, ich will es bis nach Umag schaffen. Ich setze meinen Weg auf der Küstenstrasse fort und komme durch Sibenik, Vodice,  nach Klarici.

Nach der nötigen Pause ging es weiter durch Pirovac, Zadar, Posedarje, Jansenice und noch einen Abstecher nach Podprag. Jetzt stehe ich wieder auf einer Schotterpiste.

Mal sehen wo man hier rauskommt.

Wo bin ich denn hier. Über mir eine Autobahn, das kann nur die neue  A1 sein.

Unter der Autobahnbrücke habe ich eine längere Pause eingelegt. Danach ging es weiter, aber die Straße ging nur zu einen Haus, ende der Strecke. Dumm gelaufen es geht nicht weiter. Also wieder zurück und nach einer anderen Abzweigung suchen. Der Weg führt mich über Siline, Sibuljina, Lukovo Sugorje, Karlobag, Prizna, Jurjevo, Senj, Selce, Kraljevica nach Bakar. Auf einem Parkplatz traf ich Reisende mit einer XL 600 R die eine Pause machten. Sie kamen aus Neuseeland! Mit einer XL 600 R! Und sie wollten in den Süden nach Krk. Wir unterhielten uns und ich erfahre sie machen eine Rundtour wie ich.

Ich will weiter und in diesem Moment taucht eine Gruppe mit AT auf.  Ich machte also noch einen kleinen Stop. Der Tag geht auf sein Ende zu, aber ich konnte noch ein bisschen Strecke gut machen bis nach Umag. Der Weg führte mich über Carle, Veli Brgud, Vele Muhe, Vordice, Brest, Buzet, Livade, Ponte Porton, schon durch die Berge. Mittlerweile ist es dunkel geworden und die Sicht ist auch nicht mehr gut. Aber Umag ist nicht mehr weit. Der Campingplatz ist nicht nach meinen Geschmack. Ich fahre lieber noch ein Stück zu meinem alten Campingplatz in Savudrija. Der Campingplatz Pineta liegt direkt an Meer. Hier möchte ich noch ein paar Tage bleiben, dieser Campingplatz ist eine Empfehlung. So, jetzt noch das Zelt aufstellen und was zu Essen machen. Danach geht es an den Strand eine Weile abhängen und danach ab ins Zelt eine Runde Schlafen.

Montag 16.07.2007 bis 17.07.2007

Heute werde ich Sonne auf die Haut brennen lassen und im warmen Meer schwimmen gehen. Das ist sehr angenehm. Und einmal nichts machen.

Ich kann mich heute ordentlich entspannen. Ich gehe einen Kleinigkeit essen und lege mich dann wieder an den Strand.

Und wieder ein schöner Sonnenuntergang.

Am Nächsten Tag ist das Wetter  immer noch so gut. Ich werde weiter ausspannen und wieder an den Strand gehen. Selbst Abends sind die Leute noch im Wasser. Als die Angler kommen gehe ich noch schnell  einmal ins Wasser. Einen Angelhacken brauche ich nicht im Fuß.

Später kann ich noch eine Gruppe Delfine an der Küste erkennen, das sieht man auch nicht so oft.

Langsam geht die Sonne unter. Ich liebe diesen Campingplatz, erstrecht direkt am Meer.

Das Wasser ist glasklar.

Und die Sonnenuntergänge sind Traumhaft. Ich will hier nicht weg.

Mittwoch 18.07.2007

Das  Wetter soll schlechter werden, deshalb mache ich mich auf den Weg zurück zum Siggi. Noch ist gutes Wetter, deshalb nehme ich solange wie möglich kleine Straßen. Es geht  über Kaldanija, Buje, Smarje, Marezige nach Spodnja Skofije. Grenze? Nee, das kann nicht sein. Ist das Italien? Also umdrehen und weiter nach Dekani, Crnikal, Kozina, Divaca, Senozece und Postojna.

In Senozecer eine kleine Pause eingelegt. Na also, langsam ziehen  Wolken auf. Noch bei Trockenheit fahre ich über Logatec, Rovte, Ziri, Cerkno, Zelezniki nach Kropa. Eine schöne Passstraße mit vielen Kurven. Da gibt es ja echte Fans, meine Sache ist das nicht so.

Es ging dann weiter über Podnart, Mlaka, Golnik, Bistrica nach Ferlach in Österreich.

An der Grenze ist nichts los und die Zöllner lassen mich gleich weiter fahren. Wir erwarten einen ordentlichen Regenschauer. Ich fahre weiter durch Unterloib, Kirschentheuer, Neudorf, Klagenfurt, Moosburg, Feldkirchen in Kärnten, Altenmarkt, Weissberg und Flattnitz. In Stadl an der Mur mache ich eine Pause. Ich schließe die Lüftung schlitze an den Klamotten. Es wird kühler. Es geht weiter über Ramingstein, Litzelsdorf, Tweng nach Obertauern.

Hier ist ja auch nichts los. Ein paar Wanderer, sonst nichts.

Es geht allmählich Berg ab über Untertauern. Eben im Pongau, Niederfritz, Linderthal, Kellau, Hollein bis nach Au. Ich hatte es die ganze Zeit geschafft dem Regen wegzufahren. Jetzt hat er mich eingeholt. Schnell die Regensahen anziehen und eine kleine Pause. Ich will möglichst schnell nach Salzburg kommen, das führt mich leider über die Autobahn. Bei Glanegg fahre ich auf die Autobahn. Bei Bergheim fahre ich wieder ab. Die Landstraße führt mich nach Burghausen. In Burghausen fahre ich über die Grenze. Weiter geht es über Zeilarn, Eggenfelden, Hausersdorf, Landau an der Isar, Oberschneiding nach Obermotzing. Geschafft, jetzt mache ich eine Pause und kann endlich die maßen Sachen aus ziehen. Ein Tag Pause wird mir gut tun und ich erzähle Siggi von der Tour.

Freitag 20.07.2007

Heute steht noch die Strecke nach Hause an, aber nichts über stürzen. Am Anfang steht ein gutes Frühstücken und wenn ich fertig bin werde ich packen. Es geht über Schönach, Neutraubling nach Regensburg auf der B8. Ich achte darauf nicht versehentlich von der Autobahn abzukommen. Über Neumarkt In der Oberpfalz, Nürnberg, Aschaffenburg nach Nieder-Olm. Jetzt bin ich wieder zu Hause. Die Sommertour war sehr schön. Ich werde die Reise noch einmal wiederholden.

Alle Bilder der Sommer Tour sind in der Gallery zu finden.

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